Zehn Tage Safari durch die Nationalparks Botswanas – und es blieb weit mehr als beeindruckende Tierbegegnungen.
Bereits am Flughafen in Maun bereiteten uns die Firmeninhaber Kristin und Dirk von Moments einen herzlichen Empfang. Ihre Erfahrung gepaart mit einem tiefen Respekt und ihrer Begeisterung für Land und Natur war ein prägendes Moment während der gesamten Tour. Unser einheimischer Guide „Moronga“ wies ein breites Fachwissen auf, das er mit viel Engagement weitergab und vermittelte uns während der Reise Sicherheit durch seine enorme Erfahrung und Ortskundigkeit.
Begleitet wurden wir von einem einheimischen Team aus neun Personen, das uns während der gesamten Reise umsorgte – aufmerksam, herzlich und immer zu einem Scherz bereit. Wissbegierig und interessiert versuchten sie mit uns, ihre Deutschkenntnisse zu erproben, was zu vielen, lustigen und verbindenden Situationen führte, in denen man sich freundschaftlich näher kam. Abends erwartete uns im Camp ein Dreigänge-Menü, Cocktails, Sundowner und gemeinsames Sitzen am Lagerfeuer unter dem afrikanischen Sternenhimmel.
Camping bedeutete einen Hauch von Luxus: großzügige Zelte, eine durchdachte Ausstattung mit Waschmöglichkeit direkt vor dem Zelt, clevere Haken zum Aufhängen von Kleidung und Ausrüstung, ein kleiner Nachttisch, jeden Abend warmes Wasser zum Duschen. Ein Luxus nach einem langen Safari Tag, den wir zu schätzen wussten. Auch an Mückensprays war gedacht worden (die, wie vom Team vorhergesagt nicht benötigt wurden).
Tagsüber erlebten wir ereignisreiche Ausfahrten, bei denen unser Guide dank seiner Ortskenntnisse außergewöhnliche Tierbegegnungen ermöglichte: Leoparden mit frischer Beute, Hyänen, die versuchten, ihren Anteil zu erhaschen. Elefantenherden, die neugierig unser Fahrzeug inspizierten – und sogar kleine Exkursionen zu Fuß, stets umsichtig und professionell von Moronga begleitet.
Nach zehn intensiven Tagen war aus einem Safari-Team eine freundschaftliche Gemeinschaft geworden, von dem uns der Abschied schwer fiel. Diese Reise war nicht nur eine Safari. Es war die Begegnung mit der Wildnis und der Ursprünglichkeit der Natur. Zehn Tage ohne Internet und die Konzentration auf das Wesentliche ohne Ablenkung durch unsere zivilisierte Welt, um eine Idee zu erhaschen, wie ursprüngliches Leben in der Wildnis sich wohl anfühlen muss. Außerdem war es die Begegnung mit den Menschen unseres Teams, die uns bewegt hat.
Botsuana hat uns tief berührt. Vielen Dank an Moments und sein Team
Christoph und Ulrike 🐘🔥🌍
